Neue Harvard-Studie zur Transkraniellen Pulsstimulation (TPS): Deutliche Verbesserungen bei Parkinson
- Dr. med. Christian Meyer

- vor 7 Tagen
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Warum moderne Neuromodulation auch in den Schlosspraxen Meyer zunehmend an Bedeutung gewinnt
Die Medizin befindet sich im Wandel. Dies gilt für die Kardiologie, die Innere Medizin, die Allgemeinmedizin und auch das weite Feld der Neurologie. Neben bewährten medikamentösen Therapien rücken hier zunehmend nicht-invasive, sanfte Hirnstimulations-Verfahren in den Fokus, die gezielt auf neuronale Netzwerke im Gehirn einwirken – mit dem Ziel, Symptome zu lindern, Krankheitsverläufe positiv zu beeinflussen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern bzw. zu erhalten. Diese innovativen Therapien arbeiten mit elektromagnetischen Wellen, auf Basis von Elektrizität oder aber mit ganz niedrigfrequenten Stoßwellen wie unsere Transkranielle Pulsstimulation (TPS).
Eine neue Pilotstudie der Harvard Medical School, der Nr. 1 der medizinischen Wissenschaft weltweit und publiziert im renommierten Journal of Neurology, liefert nun weitere wichtige Impulse für die Bewertung der Transkraniellen Pulsstimulation (TPS) bei Morbus Parkinson. Die Ergebnisse zeigen deutliche Verbesserungen zentraler Symptome bei gleichzeitig sehr guter Verträglichkeit.
Auch in den Schlosspraxen Meyer setzen wir die Transkranielle Pulsstimulation als modernes, nicht-invasives
Neuromodulationsverfahren ein, um unseren Patienten neben etablierten Therapien zusätzliche, gut verträgliche Behandlungsoptionen anzubieten.
Was die Harvard-Pilotstudie konkret zeigt – und warum dies auch für unsere Patienten relevant ist
Die aktuelle Harvard-Studie liefert weitere wichtige Hinweise darauf, wie die Transkranielle Pulsstimulation bei Morbus Parkinson wirken kann. In der Untersuchung zeigte sich, dass die TPS-Therapie nicht nur motorische Symptome wie Bewegungsstörungen positiv beeinflussen kann, sondern auch nicht-motorische Beschwerden, die für viele Betroffene besonders belastend sind. Dazu zählen unter anderem kognitive Einschränkungen, depressive Symptome, Schlafprobleme und die allgemeine Lebensqualität.
Bemerkenswert ist zudem der zeitliche Verlauf der beobachteten Effekte: Die Verbesserungen traten nicht nur während der Behandlungsphase auf, sondern hielten auch nach Abschluss der Therapie an und nahmen in einzelnen Bereichen sogar weiter zu. Dies deutet darauf hin, dass die TPS Prozesse im Gehirn anstoßen kann, die über eine kurzfristige Symptomlinderung hinausgehen.
Transkranielle Pulsstimulation (TPS): Nicht nur wirksam, sondern auch sehr gut verträglich
Ein weiterer zentraler Aspekt der Studie ist die sehr gute Verträglichkeit der Behandlung. Nahezu kein Teilnehmer (nur vier Prozent) berichtete über negativen Begleiterscheinungen und wenn, war dies nur leichter Kopfdruck, der bald von selbst wieder verschwand. Gerade für Patienten, die unter Nebenwirkungen medikamentöser Therapien leiden oder bei denen Medikamente an ihre Grenzen stoßen, ist dies von besonderer Bedeutung.
Diese Ergebnisse fügen sich in ein Bild ein, das sich in der medizinischen Praxis seit Jahren abzeichnet: Nicht-invasive Neuromodulationsverfahren wie die Transkranielle Pulsstimulation eröffnen neue therapeutische Möglichkeiten bei neurodegenerativen Erkrankungen. Ursprünglich vor allem aus der Alzheimer-Behandlung bekannt, zeigt sich zunehmend, dass die TPS auch bei Parkinson eine wertvolle ergänzende Option darstellen kann.
Transkranielle Pulsstimulation (TPS) in den Schlosspraxen Meyer
In den Schlosspraxen Meyer erleben wir diese Entwicklung seit Langem im klinischen Alltag. Wir setzen die TPS-Therapie als ambulantes, gut verträgliches Verfahren ein und dies insbesondere bei neurologischen Erkrankungen, bei denen klassische Therapien allein nicht den gewünschten Effekt erzielen oder durch Nebenwirkungen limitiert sind. Die Behandlung erfolgt ohne Operation, ohne Narkose und lässt sich gut in bestehende Therapiekonzepte integrieren.
Die Original-Publikation zur neue Harvard-Studie ist hier einzusehen:









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